UNSERE VISION
Ehrung und Dokumentation: Das Projekt „Zeitzeugen“

Anlässlich des 65. Jahrestags der Migration werden einige der letzten noch lebenden Pioniere, die in den Bergwerken arbeiteten, auf der Festivalbühne geehrt. Ihre Lebensgeschichten werden dokumentiert, um die Grundlage für eine ganzjährige Porträt-Dokumentationsreihe zu bilden. Parallel dazu entsteht ein „Dokumentationsarchiv“ aus persönlichen Materialien der ersten Generation, das als wachsende Ausstellung fungiert. Langfristig wird so eine inhaltsreiche „Migrationsausstellung“ geschaffen, die die ersten Migrationsgeschichten verewigt und über die digitale Plattform Gockutuphanesi.de sowie in Kooperation mit Partnereinrichtungen wie der Zeche Zollverein und anderen Bergbau-Museen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Wissenschaftliche Begleitung: Identität und Zugehörigkeit

Am Stand der Diaspora Frauenunion (DİKAB e.V.) wird in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen und der Universität Zonguldak eine wissenschaftliche Umfrage durchgeführt. Diese Studie zu Identität und Zugehörigkeit wird das Herzstück aller DiasporaFest-Veranstaltungen bilden und dient als Quelle für ein begleitendes Dokumentarfilm- und Buchprojekt. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres veröffentlicht.

Kommunikation und Interaktion

Das Projekt fokussiert sich auf die durch den Steinkohlebergbau geprägte Arbeitsmigration, spricht jedoch als integratives Event alle gesellschaftlichen Schichten an. Kinder und Enkel der ersten Bergleute sind heute in allen Lebensbereichen Essens erfolgreich vertreten. Das Festival schafft einen Raum, in dem vier Generationen auf die lokale Bevölkerung und andere Communitys treffen, um gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Bildung und Jugend

Das DiasporaFest setzt auf eine starke, mehrsprachige Social-Media-Präsenz vor, während und nach dem Event. Durch die Einbindung von Influencern und Jugendbegegnungen wird die Interaktion gestärkt.

  • Zukunftsthemen: Es finden interaktive Diskussionsrunden zu Themen wie „Künstliche Intelligenz“ mit Experten statt.

  • Karriereplanung: Ein Bildungsfokus liegt auf dem Mentoring, bei dem erfolgreiche Geschäftsleute und Rollenbilder Schülern der Abschlussklassen bei der Karriereplanung beratend zur Seite stehen.

Nachhaltigkeit: „Eine neue Tradition entsteht“

Nach dem Auftakt 2026 auf der Zeche Zollverein wird das DiasporaFest jährlich am selben Ort etabliert. Zusätzlich wird das Konzept auf drei weitere Standorte in Deutschland ausgeweitet, sodass jährlich vier Festivals an vier Standorten als feste Tradition verankert werden.

Ein skalierbares und messbares Projekt

Das DiasporaFest ist in jeder Phase – von der Vorbereitung bis zur Durchführung – messbar.

  • Datenbasierte Analyse: Teilnehmerzahlen und Reichweiten werden durch Sensoren vor Ort sowie digitale Analysetools präzise erfasst.

  • Transparenz: Besucherprofile werden durch Videoaufzeichnungen und Beobachtungen analysiert und am Ende in einem detaillierten Wirkungsbericht (Impact Report) zusammengefasst.

Eine neue Festivalmarke: Ein Modellprojekt

Als Teil der deutschen Gesellschaft seit 65 Jahren schaffen wir ein neues Konzept der Zugehörigkeit. Wir etablieren eine Marke, bei der sich sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch Deutsche gleichermaßen „zu Hause“ fühlen. Das DiasporaFest soll als Inspirationsquelle und Modell für andere Städte und bestehende Festivals dienen.

Expertise und Partnerschaft

Das Team hinter dem DiasporaFest besteht aus Experten mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Eventmanagement (Outdoor/Indoor), Medien und Marketing. Diese Fachkompetenz garantiert eine professionelle Umsetzung auf höchstem Niveau.