UNSERE MISSION
Lebendige Geschichte: „65 Jahre Migration“

Eine neue Festival-Tradition wird geboren: DiasporaFest

Deutschland ist ein Land, das mit seiner jahrhundertealten Karnevals- und Volksfestkultur gesellschaftliche Freude und Zusammenhalt auf die Straße trägt. Heute ist Deutschland jedoch nicht nur ein Ort tief verwurzelter Traditionen, sondern auch das Zentrum einer enormen kulturellen Vielfalt, in der vier Generationen gemeinsam leben. Das DiasporaFest hat das Ziel, diesen Reichtum von der Rolle des „Gastes“ in die des „Gastgebers“ zu überführen und der deutschen Festivallandschaft ein modernes, nachhaltiges und international beachtetes Kapitel hinzuzufügen.

  • Das gemeinsame Erbe von vier Generationen: Das 65. Jahr der Migration ist nicht nur ein ehrendes Gedenken an die Vergangenheit, sondern eine Brücke, die die harte Arbeit der ersten Generation mit der digitalen und künstlerischen Vision der vierten Generation verbindet. Das DiasporaFest bringt diese historische Tiefe durch eine professionelle Organisation in den öffentlichen Raum.

  • Ein kultureller und wirtschaftlicher Katalysator: Ähnlich wie die Berlinale oder der Karneval der Kulturen ist das DiasporaFest nicht nur ein Ort des Feierns. Es ist ein ökonomisches Ökosystem, das die lokale Wirtschaft belebt, Tourismuspotenzial birgt und Kreativindustrien (Kunst, Gastronomie, Musik) zusammenführt.

  • Nachhaltig und Inklusiv: Unser Festival verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit modernem Städtebau, während die soziale Nachhaltigkeit durch eine verbindende Sprache gefördert wird. Unser Ziel ist es, Deutschlands Vision der Willkommenskultur auf die nächste Ebene zu heben: hin zu einer Miteinanderkultur.

Stellenwert in der deutschen Festivalkultur

Das DiasporaFest modernisiert die Disziplin traditioneller deutscher Volksfeste mit der dynamischen und hybriden Energie der Diaspora-Gemeinschaften. Diese Organisation:

  • Verwandelt das industrielle Erbe von Städten wie Essen (wie die Zeche Zollverein), die durch Migration gewachsen sind, in ein kulturelles Fest.

  • Erhebt die Diaspora aus der Rolle der „Zuschauer“ in die Rolle der „kulturellen Akteure“ und „Gründungsmitglieder“.

  • Präsentiert Deutschlands demokratische Vielfalt durch internationale Bekanntheit im Schaufenster der Welt.

Das DiasporaFest ist nicht nur ein weiterer Termin im deutschen Veranstaltungskalender; es ist das künstlerische und gesellschaftliche Siegel des soziologischen Erfolgs der letzten 65 Jahre in diesem Land. Wir, die wir über vier Generationen hinweg in diesem Land Wurzeln geschlagen haben, laden die deutsche Festivalkultur in eine buntere, reichere und universellere Zukunft ein.

Ein Projekt im Fokus von Kohleminen und Bergleuten

Das DiasporaFest bringt die Bergbaustädte Zonguldak und Essen zusammen. Zum 65. Jahrestag der Migration erzählt es die Geschichte der Menschen, die aus den Kohleminen der Türkei in das Ruhrgebiet kamen, um hier ebenfalls unter Tage zu arbeiten – sowie die Geschichten ihrer Kinder und Enkel. Für sie war die Migration eine Reise von „unter Tage“ zu „unter Tage“. Als einer der Schauplätze dieser Geschichte ist die Zeche Zollverein Gastgeber des DiasporaFests. Die dort stattfindende „Migrations-Ausstellung“ wird die Details dieser eindrucksvollen Reise mit den Besuchern teilen.